
Windows 3.1 – Überblick
Wichtige Merkmale:
Lief als grafische Benutzeroberfläche auf MS-DOS (kein eigenständiges Betriebssystem)
Deutlich stabiler und schneller als Windows 3.0
Einführung von TrueType-Schriftarten (z. B. Arial, Times New Roman)
Verbesserte Speicherverwaltung (wichtig für damalige PCs)
Unterstützte 386 Enhanced Mode für Multitasking
Mausbedienung wurde stark verbreitet
Bekannte Programme:
Systemanforderungen (typisch):
MS-DOS 3.1 oder höher
Intel 80286 oder besser (empfohlen: 80386)
Mindestens 1 MB RAM (2–4 MB empfohlen)
Festplatte empfohlen, Diskettenversion möglich
Bedeutung:
Windows 3.1 war der Durchbruch von Windows im Massenmarkt und machte PCs mit grafischer Oberfläche weltweit populär.
Zur Zeit von Windows 3.1 (1992) war es kein eigenständiges Betriebssystem, sondern lief auf MS-DOS. Geeignet war es für folgende Computerklassen:
Geeignete Computer für Windows 3.1
💻 IBM-PC-kompatible Computer
Windows 3.1 war für IBM-PCs und kompatible Rechner gedacht, z. B.:
IBM PC / AT
Compaq, Dell, Siemens, Olivetti
Selbstgebaute PCs („Clone-PCs“)
⚠️ Nicht geeignet für:
Apple Macintosh
Amiga
Atari ST
Unix-Workstations
Diese hatten eigene Betriebssysteme.
Prozessoren (CPU)
Unterstützt wurden Intel-kompatible CPUs:
80286 (286) – Mindeststandard
80386 (386) – sehr verbreitet, empfohlen
80486 (486) – High-End zu dieser Zeit
👉 Auf 386/486 lief Windows deutlich schneller (echtes Multitasking im „Enhanced Mode“).
Arbeitsspeicher (RAM)
Grafikkarten
CGA, EGA, VGA (VGA war Standard)
SVGA mit höheren Auflösungen bei besseren Karten
Typische Auflösung: 640×480 bei 256 Farben
Massenspeicher
Festplatten zwischen 20–120 MB üblich
Installation auch per Disketten möglich
Programme mussten sehr sparsam sein
Eingabegeräte
Zusammengefasst
Windows 3.1 war ideal für:
IBM-PC-kompatible DOS-Computer mit 286/386/486-CPU, VGA-Grafik und mindestens 1–2 MB RAM
Es war das Standard-Windows für Büro-PCs der frühen 1990er.
